ZEUGS: Namespace, Spam, Farben

  • Über Zeugs: “Entliehen” von USA erklärt (zB hier), viele Sachen sind einfach eines ganzen Themas nicht wert. “USA erklärt” ist übrigens ein wunderbar geschriebenes Blog für jeden, wer sich etwas offener gegenüber der amerikanischen Kultur zeugen möchte. Der Sprachstil macht zumindest Spass.
  • Über Spam: Seit dem 21.07. um 2Uhr hat Bad Behaviour zwischenzeitlich bis zu 11114 Zugriffe in 7 Tagen blockiert. Mittlerweile sind diese aber auf etwa ein Zehntel gesunken. Schön, auch Botnetzwerke sind lernfähig.
  • Über Namespace: Jetzt ist es geschehen, PHP hat doch tatsächlich Namespace-Unterstützung erhalten. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich PHP5.3 in naher Zukunft durchsetzen kann, damit man dieses neue, tolle Feature auch einsetzen kann. Was ich mich allerdings noch frage ist, wie man denn jetzt seinen Code strukturiert. Natürlich kann man so weitermachen, wie bisher, bloss dass nun die Klassenbezeichner auffällig kürzer werden. Meines Erachtens wird man damit dem Konzept — gerade in Hinblick auf anderen Sprachen, die es schon länger implementieren (vgl Python Modules) — nicht gerecht. Eigentlich wäre dies auch ein guter Zeitpunkt Funktionen und Konstanten wieder für sich zu entdecken.
  • Über Setter-Methoden: Ja, quasi eine Erweiterung des letzten Themas, jetzt bloss etwas, worüber man nachdenken darf, während man schlaflos gegen die Decke starrt. Was sollte eigentlich eine Setter-Methode zurück geben? Als da wären:
    1. Das Objekt selbst, Fluent Interface: Ja, nicht jedermanns Sache, führt sie doch gerne mal zu abstrakten/abstrusen Aufrufketten.
    2. Den alten Wert: Nagut, wenn mans braucht… Falls mans braucht … Wieso setzt man einen neuen Wert, wenn man den alten Wert haben will?
    3. Den neuen Wert: Kenn ich doch schon…
    4. Den Erfolg der Zuweisung: Eigentlich hinfällig seit Erfindung der Exception
    5. Nichts: Semantisch perfekt, bloss recht schweigsam…
    6. Was vergessen?!?

    Das ergänzt sich übrigens wunderbar zu der Frage, warum Getter keine Parameter haben sollten. Ich glaube, ich finde Variante 2) aus dem alten Beitrag doch ganz cool.

  • Link tagdocs.de: Grob zusammengefasst gibt es hier Beiträge zu Software im Webbereich, die einen Entwickler das Leben erleichtern können, wenn man gerade sowas gesucht hat. Den Link hab ich aus der aktuellen c’t ;)
  • Link PHPAnywhere: Über tagdocs.de fand ich dann auch direkt PHPAnywhere, ein Browserbasierter PHP-Editor. Ich werd es mir mal anschauen.
  • Link phphatesme.com: Auch schnell erklärt. Ein mittlerweile 1 Jahr altes, deutsches Blog über PHP, was aber hier und da auch mal über den Tellerrand hinaus schaut. Einmal fand es schon Erwähnung in meinem Beitrag über Getter und Setter.
  • Über Farben: Gerüchteweise ist das übliche Farbschema “Schwarz auf Weiß” nur kulturell bedingt. Wie sollte man früher auch schwarzes Papier und weiß-schreibende Stifte herstellen? Gesünder, weil weniger anstrengend für die Augen, ist allerdings “Weiß auf Schwarz”, so heißt es. Verstellt man nun sein Farbschema am PC gibt es eine böse Überraschung: Viele Webseiten setzen die Farbangaben nicht für alle Elemente konsequent um. Bei mir sind zum Beispiel die Input-Elemente in WordPress schwarz … als einziges Element … und auch nicht bei allen Inputfeldern. Auch beliebt ist “Schwarz auf Schwarz”, wenn der Hintergrund zwar gesetzt wird, die Schriftfarbe allerdings nicht. Als einzige Lösung blieb nur das Überschreiben der Farbangaben zu verbieten. Macht zwar ein ziemlichen Einheitsbrei aus den Seiten, hat aber auch den Vorteil, dass jede Seite irgendwie gleich aussieht. Achja, es schont die Augen wirklich :)

Bad Behavior has blocked 90 access attempts in the last 7 days.